Interview: PaulCamper

Das Team von PaulCamper

Welches Problem wollen Sie mit PaulCamper lösen?

PaulCamper setzt an zwei Stellen an: Einerseits stehen viele Wohnmobile ungenutzt in den Garagen, andererseits haben Reiselustige kein eigenes Fahrzeug. Mit unserem Produkt verbinden wir beide: PaulCamper ist die persönliche Vermittlungsform für private Fahrzeuge. Der Ursprung der Idee war meine eigene Sehnsucht nach Freiheit, Abenteuer und dem einfachen Leben. Mit einem Campingbus kann man all das verwirklichen. Von diesem eigenen Wunsch getrieben, war es für mich die logische Konsequenz, dass ich das auch anderen möglich machen möchte!

Was sind die größten Vorteile für Mieter und Vermieter von Wohnmobilen?

Wir bieten unserer Community eine rundum-sorglos-Beratung. Egal, welche Fragen unsere Mieter und Vermieter haben, wir haben eine Antwort für sie. Wir sind selber Camper und wissen, worauf es ankommt! Aber nicht nur wir stehen mit Rat und Tat zur Seite – unsere Vermieter haben in der Community auch die Möglichkeit, sich untereinander auszutauschen und zu helfen.

Vermieter können daher ihre Leidenschaft für’s Campen mit anderen teilen, ihre Kosten für das Fahrzeug reduzieren und einer Community vertrauen, in der sie sich stets gut aufgehoben fühlen. Für Vermieter ist es außerdem ein großer Vorteil, dass sie die Möglichkeit haben, ihre Mieter vorab kennenzulernen. Egal ob per Telefon, Skype oder wirklich bei einem persönlichen Treffen – das entscheiden die beiden Parteien gemeinsam. Vermieter können sich somit ein Bild machen, wer ihr Reisemobil mietet. Auch dem Mieter gibt das ein gutes Gefühl, schließlich soll der Urlaub erlebnisreich und sorgenfrei verlaufen. Mieter bekommen eine ausführliche Einführung – jedes Fahrzeug möchte schließlich Individuell gehandhabt werden. Obendrauf gibt es noch Reisetipps vom Vermieter! Ein großer Vorteil für den Mieter ist unser PaulCamper Versprechen – ein Preis und da ist alles dabei: Vollkasko und Pannenhilfe, Campingausstattung, vereinbarte Kilometer und ebenso die Übergabe und Rücknahme. Wir legen großen Wert darauf, den zwischenmenschlichen Kontakt zu fördern und für jedes Fahrzeug und jeden Mieter individuelle Einigungen zu finden. Jeder wird ehrlich und fair behandelt.

Mietern wie Vermietern gibt natürlich unser umfassender Versicherungsschutz durch die Allianz ein Gefühl der Sicherheit! Seit kurzem bieten wir für unsere Mieter sogar einen zusätzlichen Reiseschutz mit an.

Wie prüfen Sie Qualität und Zustand der Camper?

Unsere Vermieter haben den eigenen Anspruch, ihr Fahrzeug im bestmöglichen und technisch einwandfreien Zustand zu halten – vor allem deshalb, weil es sich um das eigene Fahrzeug handelt. Von einem schlechten Fahrzeugzustand profitiert keiner und hat im privaten Camper-Sharing auch nichts verloren. Unsere Mieter können anhand der Camper-Profile bereits den ersten Eindruck gewinnen und im besten Fall vor der Vermietung nicht nur das Fahrzeug selbst, sondern auch den Vermieter persönlich vor Ort kennen lernen.

Es gibt eine ganze Reihe von Startups, die Wohnmobile vermitteln. Wie setzen Sie sich gegen diese durch?

Mit unserem USP, der Community – Wir sind Camper mit Herz und Seele, eine aktive Community. Bei uns gibt es viel Platz für das Zwischenmenschliche, für den persönlichen Austausch! Unsere Community existiert virtuell, aber vor allem auch im richtigen Leben – wir treffen unsere Vermieter mindestens zweimal im Jahr persönlich. Unsere Treffen finden dabei in ganz Deutschland statt. Neben gemeinsamen schönen Momenten profitiert unser Team von den Vermietertreffen: Wir erfahren Vorschläge zur Produktverbesserung aus erster Hand von unseren Vermietern. So entstehen gemeinsame Ideen, die PaulCamper immer weiter voran treiben. Unser nächstes Treffen findet übrigens vom 07. Bis 09. April in Winterberg statt. Wir haben ein tolles Programm vorbereitet und freuen uns bereits über 60 gebuchte Tickets!

Erwarten Sie auf Ihrem Markt eine Konsolidierung auf Anbieterseite?

Camping ist immer mehr im Trend. Die ReiseAnalyse 2016 der Forschungsgemeinschaft Urlaub und Reisen e.V. (FUR) zählt das Caravaning zu den “Urlaubsformen im Aufwind” und bestätigt, dass das Interesse unter den Befragten in den letzten zehn Jahren um mehr als ein Drittel zunahm. Wir sind also positiv gestimmt, was die Zukunft von PaulCamper betrifft.

Welches sind Ihre wichtigsten Märkte?

Unser Kernmarkt bisher ist Deutschland! Außerdem expandieren wir gerade nach Österreich und in die Niederlande und sind schon gespannt, wie wir die Märkte dort für uns erschließen können.

Wo steht PaulCamper in drei Jahren?

PaulCamper goes international! Wir wollen das Camper-Sharing mit unserem Produkt in so vielen Ländern wie möglich etablieren und anbieten. Die Vorteile, die sowohl unsere Vermieter als auch unsere Mieter genießen, wollen wir für möglichst viele Menschen anbieten.

Was schreiben Sie über die Gründung von PaulCamper in Ihren Memoiren?

Dass ich PaulCamper ins Leben gerufen habe, war eine der besten und folgenreichsten Entscheidungen meines Lebens. Mit PaulCamper haben wir das private Camper-Sharing in Deutschland bekannt und mit unserem Verständnis von Teilen sowie mit einer tagesbasierten Zusatzversicherung salonfähig gemacht. Das Konzept ermöglicht vielen Menschen den Zugang zum Reisen mit einem Camper, die es sich vorher schlichtweg nicht leisten konnten. Die im Sommer zu spät dran waren, oder einfach gern mal ein anderes Mobil als das von der Stange mieten möchten. Ich persönlich konnte mit PaulCamper meinen Traum verwirklichen und meine Leidenschaft zum Beruf machen. Zudem ebnete mir PaulCamper den Weg, ein erfolgreiches und tolles Team aufzubauen, das zielorientiert gemeinsam in eine Richtung geht.

14. März 2017

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